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Alle Bildungswege in Eitorf erhalten

CDU spricht sich klar für den Erhalt der Sekundarschule aus

Die CDU Eitorf setzt sich für den Erhalt der Sekundarschule ein. Unser Ziel ist klar: Auch in Zukunft sollen Kinder und Jugendliche in Eitorf möglichst alle Bildungswege vor Ort nutzen können – vom ersten weiterführenden Schulabschluss bis hin zum Abitur oder Fachabitur.

Im Arbeitskreis Schulentwicklung haben sich mittlerweile alle Fraktionen für den Erhalt der Sekundarschule ausgesprochen. Das begrüßen wir ausdrücklich.

Es geht um mehr als eine Schulform

In den vergangenen Monaten wurde über die Zukunft der Eitorfer Schullandschaft diskutiert. Die Verwaltung hatte die Überlegung vorgestellt, die Sekundarschule langfristig durch eine Realschule zu ersetzen und hierfür eine neue weiterführende Schule zu bauen.

Für uns steht dabei jedoch nicht die Frage „Realschule oder Sekundarschule?“ im Mittelpunkt.

Viel wichtiger ist die Frage:

Welche Chancen haben die Kinder in Eitorf?

Alle Bildungswege vor Ort ermöglichen

Eitorf verfügt heute über eine vielfältige Bildungslandschaft. Mit der Sekundarschule, dem Siegtal-Gymnasium und dem Teilstandort des Berufskollegs bestehen vor Ort verschiedene Möglichkeiten, Schulabschlüsse zu erwerben und Bildungswege fortzusetzen.

Diese Vielfalt möchten wir erhalten.

„Unser Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche auch künftig möglichst alle Bildungswege in Eitorf nutzen können. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der Sekundarschule ein.“
Susanne von Linden, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion

Die Sekundarschule bietet dabei einen wichtigen Vorteil: Sie hält Bildungswege offen. Nicht jedes Kind entwickelt sich mit zehn Jahren gleich. Manche Schülerinnen und Schüler benötigen etwas mehr Zeit, um ihr Potenzial zu entfalten. Die Sekundarschule ermöglicht es vielen Kindern, höhere Abschlüsse zu erreichen, als nach der Grundschule zunächst erwartet wurde.

Für uns ist das gelebte Chancengerechtigkeit.

Schule stärken statt abschaffen

Uns ist bewusst, dass die Sekundarschule nicht überall den besten Ruf genießt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass dort jeden Tag engagierte Arbeit für die Schülerinnen und Schüler geleistet wird.

Deshalb halten wir es für den falschen Weg, die Schule aufzugeben.

Unser Anspruch muss sein, die Schule weiterzuentwickeln, zu modernisieren und attraktiv zu gestalten.

In Bildung investieren – und jetzt handeln

Unabhängig von der Diskussion über die zukünftige Schulform sehen wir an der Sekundarschule einen dringenden Handlungsbedarf.

Schon heute fehlt es an den notwendigen Räumen. Deshalb müssen kurzfristig zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Aus unserer Sicht sollte die Schule zeitnah durch moderne Schulcontainer erweitert werden, damit Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Bedingungen erhalten, die sie für einen erfolgreichen Schulalltag benötigen.

Gleichzeitig steht für uns außer Frage, dass auch das bestehende Schulgebäude umfassend modernisiert und an die Anforderungen der Zukunft angepasst werden muss.

„Der Investitionsbedarf ist für uns kein Argument gegen die Sekundarschule, sondern ein Argument für die Sekundarschule. Wer Bildungswege erhalten will, muss bereit sein, in gute Lernbedingungen zu investieren.“
Laura Faßbender, Fraktionsvorsitzende der CDU Eitorf

Dabei geht es nicht nur um die bauliche Qualität, sondern auch um eine sinnvolle Ausrichtung auf die langfristige Entwicklung der Schülerzahlen. Während die Schule aktuell unter Platzmangel leidet, können sich die Bedarfe durch die demografische Entwicklung künftig verändern.

Für uns ist der bestehende Investitionsbedarf jedoch kein Argument gegen die Sekundarschule. Im Gegenteil: Wer die Schule erhalten will, muss bereit sein, in sie zu investieren. Gute Bildung braucht moderne Lernräume, zeitgemäße Ausstattung und attraktive Schulen.

Gemeinsam an die Zukunft denken

Natürlich müssen wir auch die langfristige demografische Entwicklung im Blick behalten. Deshalb wurde im Arbeitskreis die Überlegung positiv aufgenommen, perspektivisch gemeinsam mit der Gemeinde Windeck über mögliche interkommunale Lösungen nachzudenken.

Eine gemeinsame Gesamtschule könnte langfristig eine Option sein, wenn die Entwicklung der Schülerzahlen dies erforderlich machen sollte. Dabei handelt es sich heute jedoch lediglich um erste Überlegungen. Konkrete Planungen oder Beschlüsse gibt es nicht.

Bemerkenswert ist allerdings, dass eine solche Zusammenarbeit kein völlig neuer Gedanke wäre. Bereits bei der Gründung der Sekundarschule in Eitorf und der Gesamtschule in Windeck wurden entsprechende Kooperationsmöglichkeiten vertraglich berücksichtigt.

Unsere Position

Für die CDU Eitorf ist die Sache klar:

  • Wir wollen die Sekundarschule erhalten.
  • Wir wollen alle Bildungswege in Eitorf sichern.
  • Wir wollen Kindern Entwicklungschancen eröffnen statt einschränken.
  • Wir wollen unsere Schulen modernisieren und in Bildung investieren.
  • Wir wollen langfristig verantwortungsvolle und tragfähige Lösungen für die gesamte Schullandschaft entwickeln.

Unser Ziel ist, dass junge Menschen auch künftig in Eitorf ihren Bildungsweg erfolgreich gestalten können.