Die geplante Umgestaltung des Eitorfer Marktplatzes soll nach Ausschreibung und Vergabe voraussichtlich nach der Kirmes im Herbst 2026 beginnen. Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Eitorf begleitet das Vorhaben mit zwei Anträgen – damit Handel, Gewerbe und Anwohnende möglichst gut durch die Bauphase kommen und die Maßnahme breite Akzeptanz findet.
Gleichwertiger Ersatz für wegfallende Parkplätze
Während der Bauphase – und teils auch dauerhaft – stehen auf dem Marktplatz deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung. Die CDU fordert die Verwaltung daher auf, rechtzeitig Interimsparkmöglichkeiten im Eitorfer Zentrum zu schaffen und die dauerhaft wegfallenden Kapazitäten an geeigneter Stelle auszugleichen. Ziel ist ein in Erreichbarkeit und Anzahl möglichst gleichwertiger Ersatz.
„Der Marktplatz ist das Herz unseres Zentrums. Wer hier einkauft, arbeitet oder wohnt, darf während der Bauzeit nicht im Stich gelassen werden“
Fraktionsvorsitzende Laura Faßbender
Konkret bittet die Fraktion um Prüfung von Flächen rund um die katholische Kirche St. Patricius (Schoellerstraße/Asbacher Straße/Kirchstraße, mit Schrägaufstellung) sowie in der Eipstraße (Einbahnverkehr und beidseitiges Parken). Weitere von der Verwaltung identifizierte Flächen sollen ergänzt werden.
Umfassende Information statt böser Überraschungen
Mit einem zweiten Antrag dringt die CDU auf eine rechtzeitige und umfassende Informationskampagne der Fachverwaltung. Vorgeschlagen werden Auskünfte über Presse und Social Media, Informationen per E-Mail und Post an die Anlieger, Bürgerinformationsveranstaltungen vor und während der Bauphase sowie regelmäßige Sprechstunden von Bauleitung, Gemeinde und ausführender Firma.
„Wer früh und ehrlich informiert, schafft Vertrauen und vermeidet Konflikte“
baupolitischer Sprecher Markus Reisbitzen
Aus Sicht der Fraktion lassen sich so die Akzeptanz der Maßnahme deutlich steigern und mögliche Probleme bereits im Vorfeld erkennen – für eine möglichst reibungslose Umsetzung der Marktplatzumgestaltung.
Die CDU-Fraktion bietet der Verwaltung an, beide Anliegen in einem persönlichen Gespräch oder Ortstermin näher zu erläutern.