Eitorfer CDU-Fraktion stimmt dem Etatentwurf zu – Rede des Fraktionsvorsitzenden Toni Strausfeld mit wichtigen Anträgen zum eingebrachten Entwurf
Eitorf – Am 10. März hat der Rat der Gemeinde Eitorf den Haushaltsentwurf 2025 beraten. Die CDU-Fraktion hat dem Etatentwurf grundsätzlich zugestimmt, bringt jedoch eigene Änderungsanträge ein, um einige der drängendsten Themen in der Gemeinde anzugehen.
Toni Strausfeld, der Fraktionsvorsitzende der CDU, betonte in seiner Rede die Herausforderungen, die die kommunale Politik in den letzten Jahren geprägt haben. Mit dem Ende der Legislaturperiode am 31. Oktober 2025 und den bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. September 2025 blickt die Fraktion dennoch optimistisch in die Zukunft.
„Die geopolitische Lage hat sich in den letzten Monaten erheblich verändert, und es liegt an uns, unsere demokratischen Grundsätze zu bewahren und zu fördern“, so Strausfeld. Er hob hervor, dass alle Fraktionen im Rat in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben, um Lösungen für die Herausforderungen der Gemeinde zu finden.
Wichtigste Aspekte des Haushalts 2025:
Unsichere Finanzlage: Der Haushaltsentwurf zeigt eine ernüchternde Realität und lässt wenig Spielraum für verwirklichbare Projekte. Strausfeld führte aus, dass eine Überarbeitung der kommunalen Finanzierung notwendig sei, damit Städte und Gemeinden künftig eigenständig finanziell handeln können.
Änderungsanträge der CDU: Die Fraktion hat bereits mehrere Anträge für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 17. Februar 2025 eingebracht, darunter:
- Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen
- Sanierung der Treppenanlage Höhenstraße-Finkenweg
- Planung von Photovoltaikanlagen
- Wirtschaftsförderung und nachhaltige Stadtentwicklung: Angesichts der Herausforderungen bei der Industrie- und Gewerbeansiedlung, insbesondere durch Insolvenzen bestehender Firmen, fordert die CDU die Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Wirtschaftsförderungsteam. „Wir müssen die Anstellung eines Projektmanagers für die Wirtschaftsförderung mit den erforderlichen Mitteln absichern“, betonte Strausfeld. Für die Eitorfer CDU ist ferner die Entwicklung der Talachse in Eitorf von ganz wesentlicher Bedeutung, um unseren Heimatort fit für die Zukunft zu machen.
- Bildung: Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sind für die CDU ein zentrales Anliegen. Der Neubau einer Grundschule wird als essenziell für die Zukunft des Standorts Eitorf angesehen.
- Hermann-Weber-Bad: Die CDU beantragt eine Überarbeitung des Gesamtkonzepts zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Bades.
Abschließend bedankte sich Toni Strausfeld bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern in Eitorf, die sich täglich für das Gemeinwohl einsetzen. „Lasst uns gemeinsam die Zukunft Eitorfs gestalten. Es ist an der Zeit, die richtigen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen“, fasste er seine Rede zusammen.
Die CDU-Fraktion wird weiterhin an der Entwicklung Eitorfs mit zielgerichteten Vorschlägen arbeiten, um sicherzustellen, dass Eitorf ein attraktiver und lebenswerter Ort bleibt.