Im Hauptausschuss am 13. April 2026 konnte die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Eitorf ihre zentralen Anträge, die gemeinsam mit Grüne und FDP gestellt wurden, weitgehend wie geplant durchsetzen. Die Beschlüsse wurden mit breiter Mehrheit gefasst.
Die Aktivitäten zum Ankauf des Krewel-Areals werden bis auf Weiteres eingestellt, um keine weiteren Personal- oder Sachressourcen zu binden. Gleichzeitig bleibt das Gelände Teil des Talachse-Prozesses und wird weiterhin im gesamtstädtischen Kontext betrachtet. Auch die Integration einer Grundschule in das bestehende Krewel-Gebäude wurde abgelehnt.
Zudem wurden die bisherigen Beschlüsse zum Neubau eines Rathauses sowie zum Bau einer Grundschule auf dem Gelände an der Krewelstraße aufgehoben. Dies dient insbesondere dazu, den Talachse-Prozess ergebnisoffen weiterzuführen. Dies ist unter anderem eine Schlussfolgerung aus den bisherigen Untersuchungsergebnissen und Gutachten, die in den vergangenen Monaten erstellt wurden.
Stattdessen setzt die CDU auf eine gezielte Neuausrichtung: Die Verwaltung soll bestehende Schulstandorte priorisiert auf Sanierungs-, Erweiterungs- und Umnutzungspotenziale prüfen. Eine klare Prioritätenliste soll helfen, Maßnahmen realistisch und effizient umzusetzen.
Die Fraktionsvorsitzende Laura Faßbender erklärt:
„Wir schaffen mit diesen Entscheidungen Klarheit und setzen bewusst Prioritäten. Es geht darum, unsere begrenzten Ressourcen gezielt einzusetzen und gleichzeitig den Talachse-Prozess offen zu halten“
Ziel sei es zudem, die Verwaltung vor unnötiger Arbeit zu schützen und die vorhandenen Kapazitäten auf die wichtigsten Zukunftsaufgaben zu konzentrieren. Angesichts hoher Investitionsbedarfe sei eine klare Priorisierung unerlässlich.
Die CDU setzt sich mit den Beschlüssen für eine realistische, finanzierbare und zukunftsorientierte Entwicklung Eitorfs ein.